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Glockenturm

Vgl. hierzu auch Protokolle der betreffenden Ortsversammlungen.

Wie bekannt, wurde für den Glockenturm an der Friedhofskapelle Bockhorn 2010 ein Gutachten zur Standsicherheit erstellt. Ergebnis: Die Standsicherheit ist dauerhaft nicht mehr gewährleistet. Die Sperrung des Turmes wurde daraufhin veranlasst, die Benutzung der Glocke untersagt, eine Sanierung aus wirtschaftlichen Gründen verworfen. Gleichfalls wurde die vorhandene Eisenhartgussglocke 2011 durch einen Glockensachverständigen untersucht. Ergebnis: Auch die Glocke ist "mit durch", Investitionen in die alte Glocke sind ebenfalls nicht sinnvoll. Aus allem resultierte die Überlegung, den alten Glockenturm abzutragen und durch einen Neubau mit neuer Bronzeglocke zu ersetzen. Das Projekt sollte als LEADER-Maßnahme beschrieben, die Förderung aus dem "LEADER-Topf" (EU-Fördermittel) beantragt werden. Im Mai 2012 beschlossen Bauausschuss und Verwaltungsausschuss der Stadt Walsrode schließlich, das Projekt für eine LEADER-Förderung vorzuschlagen. Weil dafür eine konkrete Planung und tragfähige Kostenkalkulation erforderlich ist, wurde das Architekturbüro KMS beauftragt. Es wurden drei Varianten mit Kostenkalkulation für den Neubau entwickelt. Bei einem Ortstermin wurde festgestellt, dass der Turm an seinem alten Standort (südlich der Kapelle) sehr schlecht sichtbar ist. Sinnvoller ist es, den Neubau genau auf der gegenüberliegenden Seite, also nördlich der Friedhofskapelle, zu platzieren, um eine Signalwirkung und ein Ensemble zwischen neuem Glockenturm und vorhandener  Kapelle zu erzielen. Gleichfalls wurde bei der Ortsbesichtigung festgestellt, dass sich die Zuwegungen zur Kapelle - ausgeführt aus Waschbetonplatten - aufgrund des Alters, sowohl was die Qualität der Oberflächen als auch die Ebenheit und Begehbarkeit der Pflasterflächen anbelangt, in einem mangelbehafteten Zustand befinden. Der Architekt ist deshalb bei den Planungsvarianten davon ausgegangen, dass im Zusammenhang mit der Ensemblewirkung zwischen neuem Glockenturm und Friedhofskapelle auch die Zuwegungen zur Friedhofskapelle erneuert werden und eine angemessene Platzgestaltung zwischen Turm und Kapelle erfolgt. Insgesamt entstehen so natürlich höhere Kosten als ursprünglich geschätzt (Variante 1 = rd. 79.000,- € für alles zusammen, davon Glockenturm 54.500,- €, Außenanlagen 24.500,- €), wobei die frühere Kostenschätzung ohnehin zu niedrig angesetzt war. Folge der geänderten Planung und Mehrkosten: Den städtischen Gremien war der Vorgang erneut zur Beschlussfassung vorzulegen. Bauausschuss und Verwaltungsausschuss haben am 20.11.2012 bzw. 22.11.2012 inzwischen "grünes Licht" für die kostengünstigste der drei Varianten (= Variante 1) gegeben. Auch die LAG (= Lokale LEADER-Aktionsgruppe) hat dem Antrag inzwischen zugestimmt (Sitzung am 06.12.2012).

Achtung Abstimmung! Jetzt muss die Stadt nur noch den offiziellen Förderantrag bei der zuständigen Landesbehörde (LGLN) stellen. Dafür muss sich die Bockhorner Dorfgemeinschaft allerdings noch für eine Dachform (Flachdach, Pultdach oder Zeltdach) entscheiden und, ob der Turm evtl. um 45 Grad zur Kapelle gedreht werden soll. Darüber soll auf der am 14.02.2013 anstehenden Ortsversammlung gesprochen und ggf. abgestimmt werden. Der Architekt, Herr Heiko Jahn, vom beauftragten Architekturbüro KMS wird vor Ort sein und die einzelnen Varianten darstellen, bei Bedarf die Bauzeichnungen erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen. 

Planungsvariante 1 - Grundriss siehe hier (pdf), und hier (pdf), verschiedene Ansichten (mit 45 Grad-Drehung), Pultdach (= einseitig schräg).

Ortsversammlung am 14.02.2013: Herr Heiko Jahn erläutert als Architekt des von der Stadt Walsrode beauftragten Architekturbüros KMS Walsrode die einzelnen Varianten anhand vorliegender Bauzeichnungen und beantwortet alle Fragen der Anwesenden. Nach Diskussion erfolgt eine Abstimmung a) über den Standort des neuen Glockenturmes (am bisherigen Standort hinter der Kapelle oder neu vor der Kapelle), b) über die Drehung des Turmes (45 Grad zur Kapelle) und c) über die Dachform (Flach-, Zelt-, Pult- oder Satteldach) mit folgendem Ergebnis:

a) und b): Die Anwesenden votiert jeweils einstimmig für einen neuen Standort vor der Kapelle und für die 45-Grad-Drehung.

c): Die Mehrheit der Anwesenden votiert für das Pultdach (= Variante 1), im Einzelnen

Flachdach:                   1 Stimme

Zeltdach:                    14 Stimmen

Pultdach:                    23 Stimmen

Satteldach:                   0 Stimmen

Enthaltungen:               1

Nichtmitwirkung:           1                     

                                   40 Personen

Ich habe die Stadt Walsrode am 15.02.2013 über die Entscheidungen der Ortschaft informiert. Unsere Festlegungen sind notwendig für den bei der für die Vergabe der Fördermittel zuständigen Landesbehörde (LGLN) zu stellenden offiziellen Förderantrag. Die Stadt hat zugesichert, diesen Antrag jetzt umgehend zu stellen. Nach Bescheid des LGLN bzw. der Zusage der Förderung (dauert ca. 3 – 4 Wochen), kann der Bauantrag für den Glockenturm vom Architekten gestellt werden. Der Architekt ist allerdings nicht zwingend Herr Jahn von KMS, lt. Aussage der Stadt muss die (weitere) Architektenleistung evtl. ausgeschrieben werden, was zu prüfen bleibt. Wenn die Baugenehmigung vorliegt, können die verschiedenen Gewerke (Hochbau/Zimmerei, Tiefbau, Pflaster etc.) ausgeschrieben werden (Frist für die Angebotsabgabe regelmäßig 3 Wochen). Dann Prüfung der Angebote und Vergabe. Frühester Baubeginn nach meiner Einschätzung: Sommer 2013.

Ein Wort zu den Kosten: Nach der Kostenermittlung Herrn Jahns entstehen für das Bauprojekt Kosten von insgesamt rund 79.000,- €, davon entfallen auf den Glockenturm inkl. Bronzeglocke 54.500,- €, auf die Außenanlagen 24.500,- €. Die Finanzierung erfolgt aus LEADER-Fördermitteln (42.600,- €), Eigenmitteln der Ortschaft (11.400,- €) und Mitteln der Stadt (25.000,- €).

Die Eigenmittel teilen sich wie folgt auf:

Abbruch alter Turm:                2.000,- €

Roden des Bewuchses:             900,- €

Pflaster aufnehmen:                1.200,- €

Neupflanzungen:                     2.500,- €

Sitzgelegenheiten:                  3.800,- €

Spenden:                                1.000,- €

                                             11.400,- €

Die Stadt refinanziert ihren Anteil (über 100 Jahre gerechnet) durch eine Erhöhung der Kapellennutzungsgebühr um 80,- € von jetzt 250,- € auf neu 330,- € je Nutzung.

August 2013: Auskunft der Stadt Walsrode, dass die Landesbehörde (LGLN) dem Förderantrag nunmehr vollumfänglich zugestimmt hat. Der Bescheid ist gültig bis Mai 2014.

Bis Ende des Jahres 2013 passiert dann leider gar nichts mehr. Im Januar 2014 schreibt die Stadt die Architektenleistungen für das Gesamtprojekt aus. Den Zuschlag erhält im Februar 2014 das zuvor bereits mit der Planung betraute Architekturbüro KMS, das nun einen Bauantrag beim Landkreis stellen wird.

Glockeninschrift: Die Stadt will jetzt die Glocke gießen lassen. Es gibt die Möglichkeit, die Glocke mit einer Inschrift versehen zu lassen. An meiner Online-Umfrage zur Auswahl einer Inschrift haben sich 20 Bockhornerinnen und Bockhorner beteiligt. Ergebnis: 50 % der abgegebenen Stimmen (10 Stimmen) entfiel auf den vorgeschlagenen Vers aus dem Gedicht "Der Glockenton" von Johanna Ambrosius "Ein sanftes Trösten spricht aus ihren weichen Tönen, als wollte sie den Tag mit seiner Last versöhnen". Hinzugefügt werden soll jedenfalls noch "Bockhorn 2014". So soll also die Inschrift unserer Glocke lauten. Dies habe ich der Stadt am 24.02.2014 zurückgemeldet. Verteilung der übrigen Stimmen: 5 Stimmen bekam der Spruch "Mein Schall ruft weit, hört in der Zeit die Ewigkeit". 2 Stimmen bekam die vorgeschlagene Strophe aus Schillers Glocke und jeweils 1 Stimme "Ein feste Burg...", "Ehre sei Gott in der Höhe..." sowie meine Eigenkreation "Glockenklang das Herz erfasst, frei machts von der Schmerzen Last".

Wie geht es weiter? Wenn die Baugenehmigung für den Glockenturm vorliegt (erwartet in ca. 2 Monaten), Ausschreibung der einzelnen Baumaßnahmen. Baubeginn dürfte realistisch dann frühestens im Mai 2014 sein. Fertigstellung des Glockenturmes und Einweihung mit kleinem Festakt im Sommer/Herbst 2014.

Ortsversammlung am 29.04.2014: Der Architekt von KMS, Herr Heiko Jahn, stellt verschiedene Farb- und Materialvarianten für Glockenturm und Pflasterung vor, außerdem verschiedene Sitzbank-Modelle. Die folgende Abstimmung hinsichtlich der Pflasterung ergibt eine klare Mehrheit für einen „glatten“ Stein (bei nur 1 Stimme für einen „gerumpelten“ Stein) und ein einstimmiges Votum für die Blockverband-Pflasterart „TerrIntak“ (bei 1 Enthaltung). Hinsichtlich der Sitzbänke fällt die Abstimmung einstimmig zugunsten des Modells „Tecto“ aus, mehrheitlich (bei nur 3 Gegenstimmen) ohne Lehne. Aus Eigenmitteln sollen später ergänzend 2 Bänke aus der „Tecto-Serie“ mit Lehne angeschafft werden, die unter dem Vordach der Kapelle aufgestellt werden sollen (dort, wo jetzt die alten Holzbänke stehen). Wenn feststeht, welches Unternehmen die Pflasterarbeiten ausführt, soll es einen Ortstermin zur Farbauswahl nach Muster geben. Zu gegebener Zeit erfolgt Rundmail.

Ortstermin am 30.06.2014 zur Pflaster-Farbauswahl etc. Als Farbton wird einstimmig hellbraun festgelegt.

Inzwischen steht der Turm. Es stehen noch die Pflasterarbeiten aus (ausführendes Unternehmen: Fa. Wehrs). Mit Herrn Brüns von der Stadt Walsrode war ich beim Guss der Bronzeglocke in der Glockengießerei Rincker im hessischen Sinn bei Herborn dabei. Die WZ berichtet darüber am 18.08.2014. WZ-Artikel s. hier (pdf).

13.10.2014: Feierliche Einweihung des Glockenturmes. Einladung s. hier (pdf). WZ-Artikel über die Einweihung s. hier (pdf), Walsroder Markt-Artikel s. hier (pdf).  


Sanierung der Bockhorner "Hauptstraße"

Am 16.08.2012 habe ich eine Anfrage an die Stadt Walsrode zur möglichen Sanierung der Ortsstraße ab Kreuzung K148 ("Uhrenkreuzung") bis Florafarm gestellt. Anfrage s. hier (pdf). Ich hatte angenommen, es sei langfristig mglw. günstiger, die Straße bzw. die Straßenränder einmal grundzusanieren, statt sie jährlich mind. einmal sporadisch zu flicken. Ich hatte außerdem angenommen, als Sanierung fielen keine Anliegerbeiträge an. Doch weit gefehlt. Nach einem Ortstermin mit den Experten von dem hier zuständigen Kommunalservice Böhmetal (ehem. Bauhof) wurde von dort eine Kostenkalkulation erstellt. Das Ergebnis wurde mir am 19.11.2012 anlässlich eines weiteren Ortstermines präsentiert: Die dorfgerechte Sanierung würde rund 120.000,- € kosten. Das Geld müsste zum Teil die Stadt aufbringen, zum Teil (vermutlich zu 50 %) würde es auf die Anlieger (nach Grundstücksfläche) umgelegt. Mal abgesehen davon, dass die Stadt notorisch klamm ist und statt einmal Geld für diese Maßnahme "herauszurücken" weiterhin lieber flicken möchte (Kosten dafür geschätzt 1.000 bis 2.000,- € pro Jahr), wäre es m. E. nicht angemessen, den (wenigen) Anliegern solch hohe Anliegerbeiträge zu berechnen (wir sprechen hier von mind. 4-stelligen Eurobeträgen!). Fazit: Alles bleibt wie es ist, schlechte Optik, aber Geld gespart! Kleiner Trost: Lt. Auskunft des Kommunalservice Böhmetal halte die Straße noch mind. 10 Jahre. Frühestens dann, wenn die Straße "abgängig" sei und saniert werden müsse, fielen Anliegerbeiträge an.

Die einzige Chance, die Straße doch noch - ohne eine derart hohe Kostenbelastung für die Dorfbewohner/Anwohner- zu sanieren, besteht evtl. im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms (dann gibts Fördermittel!).


Trinkwasser

02.08.2012: Info der Stadtwerke zur Trinkwasserentnahme aus dem öffentl. Trinkwassernetz: hier (pdf)


Geschwindigkeitsmessung

Juli 2012: Auswertung Geschwindigkeitsmessung in Bockhorn: hier = Messstelle Hausnr. 68/Ortseingang aus Ri. Düshorn kommend und hier = Messstelle Ortsausgang Ri. Truppenübungsplatz (2x pdf)

Zuvor wurde am 04.06.2012 eine "scharfe" Messung am Ortseingang Bockhorn aus Ri. Düshorn durch den Landkreis durchgeführt, bei der während 3 Std. bei 121 Fahrzeugen in der Folge 4 Verwarnungen ausgesprochen und 1 Bußgeld verhängt wurde.

Die Messergebnisse sind mit der Polizei und dem Landkreis besprochen worden. Es liege kein Unfallschwerpunkt vor, die Einleitung weiterer verkehrlicher Maßnahmen kämen zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage. Der Anteil der Verstöße sei sehr gering, so dass in Bockhorn allenfalls gelegentlich mal präventiv gemessen werden könne.


Dorfplatz

Klaus Wolters berichtet auf der Ortsversammlung am 14.02.2013 zum aktuellen Stand. Es fehlen immer noch der Papierkorb und die von der Stadt zugesicherten Bänke. Es wird noch ein Schaukasten mit Informationen zum Dorfplatz und für amtliche Bekanntmachungen errichtet. Außerdem soll die alte Glocke aufgestellt und mit der Uhr „wiedervereinigt“ werden. Im Sommer, wenn (hoffentlich) alles fertig ist, soll der Dorfplatz mit einem Fest offiziell eingeweiht werden.

Hurra, die Bänke sind da! Papierkorb fehlt weiterhin.

Die Glocke ist inzwischen aus dem alten Glockenturm herausgeholt, der Turm abgerissen worden. Sie wird derzeit "wetterfest" gemacht und dann auf dem Dorfplatz aufgestellt (Stand: 26.03.2013).

Glocke steht, derzeit wird eine Infotafel erstellt, Papierkorb fehlt weiterhin (Stand: 31.05.2013).

Am Sa., 10.08.2013, ist der Dorfplatz feierlich eingeweiht worden (inkl. Infotafel und Papierkorb). Die Boulebahn ist offiziell eröffnet. Es können fleißig Kugeln geschmissen werden! Grußwort des Ortsvorstehers hier (pdf), WZ-Artikel von der Eröffnung hier (pdf).

Fotos von der Eröffnung: