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Stromtrasse

Februar 2014: Der Bund und die Betreiberfirma TenneT schlagen einen Trassenkorridor zum Transport des im Norden an der Küste produzierten Windstroms über 800 km nach Bayern vor. Geplant ist offenbar ein Trassenverlauf im Zickzack durch Bockhorn. Zum Nachlesen hier zunächst die Artikel aus der WZ vom 06.02.2014, Seite 1 (pdf), Seite 15 (pdf) und 07.02.2014 (pdf). 

Der Landkreis lädt zum Informationsgespräch über die geplante Stromtrasse am 18.03.2014 ein. Da ich an dem Gespräch urlaubsbedingt nicht teilnehmen kann, habe ich mich vorab schriftlich kritisch geäußert. Meine Stellungnahme an den Landrat vom 25.02.2014 s. hier (pdf).

Antwort des Landrats vom 04.03.2014 s. hier (pdf).

Informationsgespräch am 18.03.2014 beim Landkreis: Stellvertretend für mich haben Gesine Wischmann und Klaus Wolters aus Bockhorn teilgenommen. Der Landrat übergibt den Vertretern von TenneT einen Katalog von Einwänden. Der Landkreis unterstützt einen durchgehenden Verlauf der Trasse entlang der A 27, tlw. unterirdisch. Den vorgesehenen Knick über Düshorn und Bockhorn kann auch der Landkreis nicht nachvollziehen. Es bleibt diffus, warum die Planer diesen Knick eingebaut haben. TenneT kündigt eine öffentliche Informationsveranstaltung am 24.04.2014 in Walsrode an.

Öffentlicher Infomarkt zum Leitungsbauprojekt "SuedLink" am 24.04.2014 in der Walsroder Stadthalle. Ich habe die Gelegenheit genutzt und persönlich mit dem verantwortlichen Planer von TenneT, Herrn Dr. Grammatte, gesprochen, ihm eindringlich das Unverständnis der betroffenen Einwohnerschaft über die geplante Trassenführung durch Bockhorn dargelegt (unter Hinweis auf die bestehenden aus unserer Sicht besseren Alternativen) und ihm zur Visualisierung außerdem meine Stellungnahme an den Landrat vom 25.02.2014 (s. o.) ausgehändigt. Nach seiner Auskunft sei der einzige Grund für das Abgehen von der A 27 (also für den Knick über Düshorn und Bockhorn) die Ortschaft Beetenbrück. Der 400-Meter-Mindestabstand zur Wohnbebauung könne dort nicht eingehalten werden. Gerüchte, wonach die Y-Trasse, das Mun-Depot oder das geplante Gewerbegebiet Schneede ursächlich für den Knick sein sollen, stimmten nicht. Dr. Grammatte räumt ein, dass hier möglw. planerisch nachgebessert werden müsse (d. h. Verzicht auf Knick; evtl. partielle unterirdische Trassenführung bei Beetenbrück). Nachfolgend noch einige Informationen zu "SuedLink", die mir Dr. Grammatte auf Nachfrage gegeben hat:

- Abstand der Stromtrasse zur Wohnbebauung mind. 400 Meter

- Abstand Mast zu Mast regelm. 400 Meter (gerade Strecke), bei Abzweigungen geringer

- Masthöhe regelm. 65 Meter, vereinzelt höher (abhängig von Topographie)

- Durchhang der Leitung bis zu 50 Meter, dann Bodenabstand nur noch 15 Meter

- keine Beleuchtung der Masten, kein Blinklicht

- bei unterirdischer Trassenführung 30 Meter breite Schneise (nicht bebaubar)

- Schallimmission: sog. Koronageräusche = knisterndes, prasselndes Geräusch, verursacht durch Schmutz, Wasser, Schnee oder Eis auf den Stromkabeln ("je stärker es regnet, desto lauter"); auch Schallimmission durch Windeinfluss

- Elektromagnetische Immission ("Elektrosmog"): Belastung bei Gleichstrom wie bei "SuedLink" soll deutlich niedriger sein als bei Dreh- bzw. Wechselstrom

WZ-Artikel vom 26.04.2014 über den Infomarkt zur SuedLink-Trasse hier (pdf).

Juni 2014: Der Kreistag verabschiedet eine Resolution zu SuedLink. Forderung nach Mitsprache bei der Trassenfestlegung und von Erdverkabelung. Vgl. dazu WZ-Artikel vom 13.06.2014 hier (pdf).

Juni 2014: Hoffnungsschimmer für Bockhorn! TenneT stellt Umgehung des Heidekreises in Aussicht. Vgl. dazu WZ-Artikel vom 14.06.2014 hier (pdf).

Juli 2014: "Noch gar nichts entschieden", Präsident der Bundesnetzagentur zum Informationsaustausch vor Ort. Vgl. dazu WZ-Artikel vom 08.07.2014 hier (pdf).

August 2014: Der Stadtrat von Walsrode beschließt eine Resolution zu SuedLink. S. hier (pdf). Vergleich Trasse TenneT und Alternative s. hier (pdf).

Oktober 2014: CDU-Bundestagsabgeordneter Grindel im Gespräch mit den Landräten Luttmann (LK ROW) und Ostermann (LK HK). Vgl. dazu WZ-Artikel vom 04.10.2014 hier (pdf).

06.10.2014: Antwort TenneT auf meine Stellungnahme vom 25.02.2014 und meine Erklärungen auf dem Infomarkt am 24.04.2014 (s. Einträge oben) s. hier (pdf).

28.11.2014: Info an Bockhorner Ortsgemeinschaft von mir über Sachstand Stromtrasse per E-Mail. Text meiner Mail:

Hallo zusammen,

ich weiß nicht, wie Ihr darüber denkt, aber ich persönlich finde das Thema "Stromtrasse" für uns Bockhorner deutlich einschneidender als etwa die "Dorferneuerung". Es gilt unbedingt, den ersten Trassenkorridorvorschlag der Fa. TenneT, der einen Verlauf der Monsterstromtrasse im Zickzack durch unsere Ortschaft vorsieht, vom Tisch zu kriegen. Und so schlecht sieht es gar nicht aus! Nach dem Aufruf von TenneT zur Bürgerbeteiligung, alternative Trassenverläufe vorzuschlagen, werden für unseren Bereich 3 alternative Trassenführungen in Betracht gezogen. Auf der Homepage www.suedlink.tennet.eu wird dazu wie folgt berichtet:

Bürgerbeteiligung führt zu neuen Trassenkorridoren

Im Rahmen des Projektdialogs haben wir unseren ersten Trassenkorridorvorschlag vorgestellt und in den letzten Monaten mit der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Dabei haben wir auch dazu eingeladen, uns Vorschläge für alternative Trassenkorridorführungen zu machen.

Daraus konnten wir rund 100 neue Korridorvorschläge entwickeln. Alle diese Vorschläge aus dem Projektdialog werden wir in das Vorverfahren auf Bundesfachplanung einbringen und der Bundesnetzagentur empfehlen, diese Korridore im Verfahren detailliert vor Ort zu untersuchen.
Hier finden Sie eine Überblickskarte über alle auf Basis der Bürgerbeteiligung entwickelten neuen Korridorvorschläge sowie unseren ursprünglichen Korridorvorschlag. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Korridorvorschlägen finden Sie in der Vorab-Version des Antrags auf Bundesfachplanung unter "Anhang XIV".

Der Link zum Anhang s. hier: http://suedlink.tennet.eu/bundesfachplanung/antrag-6/antrag-anhang-i-xix.html

Die 3 uns betreffenden Alternativen sind die Alternative 004 (S. 11-13), die Alternative 006 (S. 14-15) und die Alternative 007 (S. 16-17).

Am besten wäre es m. E., man würde der Alt. 004 "den Zuschlag geben", denn dann würde die Trasse weiträumig westlich an Walsrode vorbeigeführt (über Dörverden, Nienburg, Bad Nenndorf) und uns gar nicht mehr betreffen. Immerhin sieht TenneT diese Alternative als gleichwertig zum eigenen 1. Vorschlag an.

Die Alt. 006 basiert auf meinem Vorschlag und sieht die direkte Weiterführung der Freileitung nördlich von Bockhorn bis zur A7 und dann weiter südwärts entlang der A7 vor (s. hierzu auch meine auf meiner Homepage veröffentlichte Stellungnahme).
Interessanterweise hält TenneT diese Alternative sogar für besser geeignet als den eigenen 1. Vorschlag und hat diesen durch meinen Vorschlag ersetzt. Damit ist der ursprünglich geplante Zickzackkurs der Trasse durch Bockhorn wohl wenigstens vom Tisch!

Die Alt. 007 sieht ein Erdkabelsegment bei Beetenbrück und einen Verlauf außerhalb Bockhorns vor. TenneT sieht bei dieser Alternative eine geringere Eignung als beim eigenen 1. Vorschlag. Gleichwohl wird sie als ernsthafte Alternative weiter verfolgt.

Also, wir dürfen weiter Hoffnung haben! 

Schönen Gruß und schönes WE! 

U. Voß, OV

Am 08.12.2014 habe ich auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil einer Informationsveranstaltung zu SuedLink in Ottingen/LK ROW teilgenommen. WZ-Artikel hierüber vom 10.12.2014 s. hier (pdf).

Mitteilung von Walsrodes Bürgermeisterin Spöring an die Ortsvorsteher vom 19.02.2015:

Wie Sie sicherlich bereits aus der Presse erfahren haben, haben die Vorhabenträger (Anmerkung: = Firma TenneT)  Mitte Dezember 2014 den Antrag auf Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur eingereicht.

Die Bundesnetzagentur hat den Antrag inzwischen sorgfältig geprüft und hinsichtlich einiger Punkte Überarbeitungsbedarf erkannt. Hinsichtlich der Einzelheiten verweise ich auf die als Anlage beigefügten Erläuterungen.

Soweit die Vorhabenträger nunmehr "wieder am Zug" sind und nicht absehbar ist, wann die Überarbeitungen abgeschlossen sein werden, kann zum derzeitigen Stand noch nicht verlässlich prognostiziert werden, wann Antragskonferenzen stattfinden werden. Aller Voraussicht nach wird dies aber nicht vor Mitte des Jahres der Fall sein.

Info von TenneT am 28.07.2015: Erdkabeltechnologie hat allgemein Vorrang gegenüber Freileitung!, Mail s. hier (pdf).

Info von TenneT am 09.03.2016 zum neuen Erdkabelgesetz (Erdkabelvorrang!) s. hier (pdf).

27.09.2016: Sehr gute Nachrichten für Bockhorn:1. Die gesamte Stromtrasse soll über Erdkabel laufen und noch besser: 2. Die heute veröffentlichten neuen Planungen sehen keinen Verlauf mehr durch Bockhorner Gebiet vor! Siehe dazu Karte zu möglichen Trassenverläufen hier (pdf) und TenneT-Rundbrief hier (pdf).


Landschaftsplan Stadt Walsrode

Der Landkreis Heidekreis stellt einen Landschaftsrahmenplan auf. Darin sind auch die Windkraftanlagen verzeichnet, zu deren Vorhaltung der Landkreis rechtlich verpflichtet ist (jeder muss seinen Beitrag zu den erneuerbaren Energien leisten). Windräder greifen in die Natur ein. Die Betreiber bezahlen zum Ausgleich Geld, das in eine vom Landkreis gegründete Naturschutzstiftung fließt. Die Stiftung hat die Aufgabe, das Geld in naturschutzfachliche Kompensationsmaßnahmen zu investieren und zuvor Flächen (Suchräume) für solche Maßnahmen zu ermitteln. Da das Geld aus den im Gebiet der Stadt Walsrode betriebenen Windkraftanlagen möglichst nicht abfließen soll, liegen die ermittelten Suchräume zunächst alle vor Ort in verschiedenen Walsroder Ortschaften, z. B. in Krelingen und vor allem in Westenholz (nicht in Bockhorn!).

Die Stadt Walsrode will über ihren an den Landschaftsrahmenplan des Landkreises andockenden regionalen Landschaftsplan mit den verschiedenen Suchräumen in den Dialog mit den Betroffenen in den Ortschaften eintreten. Hauptanliegen ist es zunächst, Sinn und Zweck der Suchräume zu vermitteln und Interesse bei Flächeneigentümern zu wecken. Desweiteren gilt es, im Einverständnis mit den jeweiligen Eigentümern bzw. Pächtern herauszufinden, ob und welche konkreten Flächen möglicherweise geeignet sind für naturschutzfachliche Aufwertungsmaßnahmen. Für alle Interessierten aus Bockhorn, Krelingen und Westenholz hat dazu am 03.05.2013 in Westenholz eine öffentliche (auch in der WZ und durch mich per E-Mail angekündigte) Informationsveranstaltung stattgefunden (an der aus Bockhorn außer mir niemand teilgenommen hat). Deutlich geworden ist, dass die Sache, wie so oft, nicht so einfach ist und es widerstreitende Interessen gibt. Die anwesenden Westenholzer Landwirte jedenfalls wehren sich gegen die beabsichtigten Naturschutzmaßnahmen und wollen dafür ihren guten Boden auf keinen Fall hergeben. Sollen die Ausgleichsmaßnahmen (z. B. Wald statt Acker) doch dort vorgenommen werden, wo die Windräder stehen, so ihre Meinung. Das ist wohl aber auch wieder nicht so ohne Weiteres möglich (Rücksichtnahme z. B. auf Fledermäuse etc.). Tatsächlich ist es offenkundig schwierig, genügend Ausgleichsflächen für sinnvolle Naturschutzmaßnahmen zu finden. Deshalb sind auch Grundstückseigentümer andernorts aufgerufen, also auch aus Bockhorn, wo bisher keine Suchräume angelegt wurden, sich bei der Stadt Walsrode zu melden.

Weitere Informationen: www.naturschutzstiftung-heidekreis.de


Dorferneuerung

für die Ortschaften Bockhorn, Düshorn, Krelingen und Westenholz sowie Honerdingen

Eine erste Infoveranstaltung zu einem möglichen Dorferneuerungsprogramm für Bockhorn im Verbund mit den drei anderen Ortschaften (ohne Honerdingen) hat am 11.07.2012 in Düshorn stattgefunden. Für die einzelnen Dörfer sind von den Vertretern der Dörfer (Teilnehmer für Bockhorn: Nicol Fiebig, Klaus Wolters, Friedbert Hübner, Thomas Rodemeier, Ulrich Voß) aktuelle und künftige Themen und Herausforderungen gesammelt worden.

Für Bockhorn z. B.

- Verbesserung des Lärmschutzes zur Autobahn

- Radweg: Lückenschluss zwischen Bockhorn und Düshorn

- Erhalt der vorhandenen Wacholderpflanzen, Ergänzung durch weitere Pflanzen

- Straßenbeleuchtung

- Seitenräume ausbessern (z. B. mit Kopfsteinpflaster)

- Schießstand des Schützenvereins sanieren

Als gemeinsame Themen z. B

- Lärmschutz (Autobahn)

- Tourismus / Verbesserung des Radwegenetzes

- Erhalt von altem Straßenplaster

- Erhalt und Umnutzung alter Bausubstanz

- Gewässererhaltung und -gestaltung

 Am 15.01.2013 hat der Bauausschuss der Stadt Walsrode zugestimmt, das Büro KoRIS (Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung) mit der nötigen Antragstellung zu beauftragen (Antrag auf Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm des Landes). Siehe hierzu den WZ-Artikel vom 18.01.2013 hier (pdf).

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Walsrode hat am 24.01.2013 ebenfalls zugestimmt. Es kann also losgehen: KoRIS wird den Antrag gemeinsam mit den Ortsvorstehern u. a. ausarbeiten und fristgerecht bis Ende Mai 2013 beim Land einreichen (Stichtag: 01.06.2013). Geprüft werden soll, ob der Verbund um die Ortschaft Honerdingen erweitert wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen werden und Fördermittel erhalten, liegt geschätzt allerdings bei unter 50 %. Aber vielleicht haben wir ja Glück!

Am 25.02.2013 hat das nächste Arbeitstreffen zur weiteren (Verfahrens-)Abstimmung bei der Stadt Walsrode im "engeren Kreis" stattgefunden. Teilnehmer: 3 städtische Vertreter, die Ortsvorsteher (ohne weitere Vertreter) der betroffenen Ortschaften, dazu der Ortsvorsteher von Honerdingen, 2 Mitarbeiterinnen von KoRIS und 2 Vertreter der beim Land für die Dorferneuerung zuständigen Behörde LGLN. Klar ist nun, dass Honerdingen mit von der Partie ist. In den Ortschaften sollen nun zeitnah "Strategiegespräche" in kleiner Runde mit am Thema Interessierten geführt werden. Die danach zu entwickelnden örtlichen Konzepte sollen dann mit Hilfe von KoRIS zusammengeführt werden. Der Entwurf des Gesamtkonzeptes soll am 25.04.2013 auf der sog. "Zukunftskonferenz" öffentlich vorgestellt werden. Danach ist noch rund ein Monat Zeit, den Antrag endgültig auszuformulieren. Wer´s noch genauer wissen möchte, der möge sich die Präsentation zum Arbeitstreffen vom 25.02.2013 (pdf) sowie das Protokoll (pdf) anschauen. Desweiteren gibt´s eine Zusammenfassung (pdf) zum Sachstand und weiteren Prozedere.

Am 05.03.2013 habe ich mit 10 Bockhornerinnen und Bockhornern das Strategiegespräch vor Ort geführt. Zur Vorbereitung des Gespräches hatte ich ein Arbeitspapier "Dorferneuerung Bockhorn" (pdf) zu den Zielen, möglichen Handlungsfeldern und einer möglichen Strategie erstellt. Im Gespräch haben sich insbes. 2 Handlungsfelder herauskristallisiert: 1. Radweg nach Düshorn, 2. ortsbildgerechte Sanierung des Ortskerns. Die Quintessenz aus dem Strategiegespräch habe ich versucht, in einen Konzeptentwurf "Dorferneuerung Bockhorn" (pdf) zu "gießen". Den Entwurf stelle ich zur Diskussion. Ergänzungen, Änderungs-, Verbesserungsvorschläge? Bisher keine entsprechenden Rückmeldungen (Stand: 31.05.2013).

Zukunftskonferenz am 25.04.2013 im Dorfkrug Bockhorn: s. hierzu WZ-Artikel vom 27.04.2013 (pdf) sowie Protokoll (pdf).

Antrag Stadt Walsrode auf Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm vom 30.05.2013: Teil 1 (pdf), Teil 2 (pdf).

Januar 2014: Bockhorn wird trotz großer Konkurrenz im Verbund mit Düshorn, Honerdingen, Krelingen und Westenholz ins Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen (als eines von landesweit nur 15 Projekten)! Ein großer Erfolg! S. hierzu Berichterstattung der Walsroder Zeitung: WZ-Artikel vom 23.01.2014 (pdf) sowie WZ-Artikel vom 31.01.2014 (pdf). Demnächst geht's in die Feinplanung. Sobald es etwas Neues gibt, werde ich berichten...

März 2014: Planer-Auswahlverfahren. Den Zuschlag erhält das Hannoveraner Büro "mensch & region". Das Büro wird den Prozess planerisch begleiten.

22.07.2014: 1. Bürgerversammlung in Krelingen, Gasthaus Columbus, Einladung s. hier (pdf). Präsentation Büro "mensch & region" s. hier (pdf). WZ-Artikel vom 24.07.2014 über die Bürgerversammlung s. hier (pdf).

12.-13.09.2014: Zukunftsworkshop in Malstedt/ LK ROW: Wie auf der 1. Bürgerversammlung am 22.07.2014 angekündigt, für alle Bürgerinnen und Bürger offener Workshop, um den Prozess voranzubringen. Über Termin und Teilnahmemöglichkeit hatte ich mehrfach per Mail informiert. Aus Bockhorn hat außer mir noch Henrike Rodemeier teilgenommen. Protokoll der Veranstaltung s. hier (pdf).

11.10. und 18.10.2014: 2 Ortsrundfahrten durch die Dörfer. Zweck: Sich untereinander durch die Dörfer zu führen und ggf. schon erste Maßnahmen/ Ideen anzusprechen. Aufteilung aufgrund der Größe der Orte. Über Termine und Teilnahmemöglichkeit für alle Interessierten hatte ich per Mail und Flugblatt an alle Haushalte informiert, s. Ankündigung hier (pdf). Teilgenommen haben aus Bockhorn außer mir Henrike Rodemeier, Heiner Wischmann und Klaus Wolters. Protokoll der 1. Ortsrundfahrt (Honerdingen und Düshorn) s. hier (pdf). Protokoll der 2. Ortsrundfahrt (Bockhorn, Westenholz und Krelingen) s. hier (pdf).

06.11.2014: 1. Sitzung des überörtlichen Arbeitskreises. Auswertung der Ortsrundfahrten, Bestandsaufnahme, Bildung überörtlicher thematischer Arbeitsgruppen, Logo und Namensgebung ("Dorfregion Walsroder Heidmark"), Wahl eines Sprechers etc. Protokoll s. hier (pdf). WZ-Artikel vom 12.11.2014 über die Sitzung s. hier (pdf).

13.11.2014: Ortsversammlung in Düshorn zur Dorferneuerung. WZ-Artikel vom 21.11.2014 über die Ortsversammlung s. hier (pdf).

09.12.2014: Ortsversammlung in Krelingen zur Dorferneuerung. WZ-Artikel vom 11.12.2014 über die Ortsversammlung s. hier (pdf).

Wie geht es weiter? Terminübersicht s. hier (pdf). Ablaufplanung Stand 04.12.2014 s. hier (pdf).

20.01.2015: Örtliche Arbeitsgruppe Bockhorn tagt zur Besprechung der ortsgebundenen Themen.

Inzwischen sind zu den 4 Themenbereichen 1. Natur/Landschaft, 2. Mobilität/Verkehr, 3. Daseinsvorsorge/Soziales und 4. Siedlung/Bausubstanz überörtliche Arbeitsgruppen gebildet worden, die alle bereits mindestens 1x getagt haben (Stand: 02/2015).

Es ist eine Homepage erstellt worden, über die sich jeder über den lfd. Stand des Prozesses informieren kann: www.walsroder-heidmark.de.

Bis Ende 2015: Entwicklung von Projekten in den Arbeitsgruppen.

Über alle Themenbereiche einigt sich der überörtliche Arbeitskreis auf insgesamt 76 öffentliche Projekte mit unterschiedlicher Priorität (26 Projekte mit Priorität I). Entsprechende Projektsteckbriefe werden erstellt.

März 2016: Walsroder Bauausschuss einstimmig für Umsetzung der Verbunddorferneuerung. WZ-Artikel vom 26.03.2016 mit Übersicht über Priorität-I-Projekte s. hier (pdf). Ein paar Tage später stimmt auch der Stadtrat zu.

Mai 2016: Bürgerversammlung zum Stand der Dorferneuerung in Krelingen und Abschluss einer Zielvereinbarung mit dem Amt für regionale Landesentwicklung (ArL), Geschäftsstelle Verden. WZ-Artikel vom 20.05.2016 s. hier (pdf).

Jetzt geht es an die Umsetzung der einzelnen Projekte. Dazu ist wegen der Finanzierung jeweils die Zustimmung von ArL und Stadt Walsrode erforderlich.


 

Lärmschutz Autobahn

September 2012: Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zum 6-streifigen Ausbau der Autobahn A 7; die Planunterlagen liegen vom 17.09.2012 bis 16.10.2012 öffentlich - für jederman einsehbar - u. a. im Rathaus der Stadt Walsrode aus. Innerhalb dieses Zeitraumes können Einwendungen gegen den Plan erhoben werden, wenn eigene Belange durch das Vorhaben berührt werden. Die Einwendungen können einzeln oder als "Sammeleinwendungen" über Unterschriftslisten vorgebracht werden.

Ich habe die Planunterlagen eingesehen und musste leider feststellen, dass im Zuge des Autobahnausbaus für Bockhorn keine Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen sind. Ich finde das nicht in Ordnung. Die große Mehrheit von Euch wird das genauso sehen. Denn die Lärmbelastung u. a. durch die Autobahn ist das Thema, was die Menschen hier vor Ort mit am meisten bewegt. Mit dem Ausbau der A 7 sollten wir endlich einen hinreichenden Lärmschutz erhalten! Dafür sollten wir kämpfen!

Gemeinsam mit meinen Ortsvorsteher-Kollegen aus Krelingen und Westenholz, Herrn Freitag und Herrn Gärtner, habe ich zur Vereinfachung für alle die aus unserer Sicht maßgebenden Einwendungen zusammengefasst. Den Text könnt Ihr hier einsehen: Einwendungen (pdf).

Der Text mit den Einwendungen ist an alle Haushalte in Bockhorn verteilt worden, zusammen mit dem Aufruf, Euch an einer Sammeleinwendung zu beteiligen und für einen angemessenen Lärmschutz für Bockhorn auf einer Unterschriftsliste zu unterschreiben. Aufruf hier (pdf).

Bitte beteiligt Euch an der Aktion! Oder macht Einzel-Einwendungen geltend! Jede Stimme zählt! Danke!

Wie ich inzwischen erfahren habe, werden die Richtwerte für Bockhorn - rechnerisch - gerade noch eingehalten (nachts um nur 2 dB!) - und auch nur, weil Bockhorn nicht als Wohngebiet, sondern als Mischgebiet gilt. Sonst würden die Grenzwerte nachts regelmäßig überschritten. Aber seht selbst hier die "Messergebnisse" für die einzelnen Adressen: Beurteilungspegel für Bockhorn (pdf).

Ich habe unseren SPD-Bundestagsabgeordneten, Herrn MdB Lars Klingbeil, um Hilfe in dieser Sache gebeten. Meine Mail an MdB Klingbeil vom 29.09.2012 s. hier (pdf). Herr Klingbeil wollte sich lt. Pressemitteilung vom 28.03.2012 für einen wirksamen Lärmschutz im Zuge des Autobahnausbaus einsetzen. Pressemitteilung vom 28.03.2012 s. hier (pdf). 

Ebenfalls um Hilfe gebeten habe ich unseren GRÜNEN-Bundestagsabgeordneten, Herrn MdB Sven-Christian Kindler. Meine Mail an MdB Kindler vom 29.09.2012 s. hier (pdf).

Und auch unseren CDU-Bundestagsabgeordneten, Herrn MdB Reinhard Grindel, habe ich natürlich angeschrieben. Meine Mail an MdB Grindel vom 01.10.2012 s. hier (pdf).

Am 08.10.2012 hat es einen Ortstermin mit Herrn MdB Klingbeil in Bockhorn und Krelingen gegeben. Herr Klingbeil hat seine Hilfe zugesichert. Er hat angekündigt, eine Anfrage zum Lärmschutz in unseren Ortschaften an das Bundes-Verkehrsministerium zu stellen. Die Walsroder Zeitung berichtet am 18.10.2012 von der Initiative Herrn MdB Klingbeils. WZ-Artikel s. hier (pdf).

Herr MdB Grindel will sich ebenfalls für unsere Belange einsetzen. Er hat für den 30.10.2012 einen Termin bei der Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden vereinbart. Dort soll unser Lärmschutzanliegen zwischen ihm, uns drei Ortsvorstehern und dem Leiter der Behörde im gemeinsamen Gespräch persönlich erörtert werden.

Die Walsroder Zeitung berichtet am 12.10.2012 über unseren Widerstand gegen den Lärmschutzverzicht beim Autobahnausbau. WZ-Artikel s. hier (pdf).

Übergabe der Einwendungen und Unterschriftslisten an die Stadt Walsrode: Am 15.10.2012 haben wir drei Ortsvorsteher die Einwendungen mit den Unterschriftslisten persönlich bei der Stadt Walsrode eingereicht. Allein für Bockhorn sind 192 Unterschriften zusammengekommen (bei 256 mit Hauptwohnsitz in Bockhorn gemeldeten Bürgerinnen und Bürgern). Das sind ca. 90 % aller Bockhorner ab 15 Jahren! Danke für Eure Unterstützung! Schreiben an Stadt Walsrode (Einwendungen) s. hier (pdf). Anlage zum Schreiben "Einwendungen Geistliches Rüstzentrum Krelingen" s. hier (pdf).

Die Stadt Walsrode hat zugesagt, unser Anliegen unterstützen zu wollen. Herr Reutzel, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, wird mit an dem "Runden Tisch" bei der Straßenbaubehörde in Verden am 30.10.2012 (s. o.) teilnehmen.

Die Walsroder Zeitung berichtet am 17.10.2012 anlässlich der Übergabe der Einwendungen und der Unterschriftslisten an die Stadt Walsrode erneut zum Thema. WZ-Artikel s. hier (pdf).

Am 20.10.2012 veröffentlicht die Walsroder Zeitung 2 Leserbriefe zum Thema. Leserbrief Dirk Albeshausen s. hier (pdf). Original-Leserbrief Thomas Bartsch s. hier (pdf).

Der Landkreis Heidekreis, der wie die Stadt Walsrode als Träger öffentlicher Belange zu dem Planfeststellungsverfahren gehört wird, unterstützt unser Anliegen ebenfalls. In seiner Stellungnahme moniert der Landkreis explizit, dass vorbeugende Lärmschutzmaßnahmen nicht ausreichend vorgesehen werden. Die prognostizierten Lärmpegel seien offenkundig zu niedrig angesetzt. Der Landkreis bittet um Überprüfung der "Messergebnisse". Insbesondere wenn noch Zuschläge für künftig höhere Verkehrsmengen und vergleichsweise höhere Richtgeschwindigkeiten vorgenommen würden, könne sicher von einer flächendeckenden Schutzbedürftigkeit der Ortschaften ausgegangen werden.

Eigene Schallmessungen: Nachdem wir den Schall vor Ort real gemessen und festgestellt haben, dass die Grenzwerte teilweise schon jetzt deutlich überschritten werden, haben wir am 30.10.2012 der Stadt Walsrode, Herrn Reutzel, ergänzende Einwendungen übergeben. Gleichzeitig haben wir unsere Ergänzungen der zuständigen Behörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg übersandt. Ergänzende Einwendungen vom 30.10.2012 s. hier (pdf). Anlagen zum Schreiben: Schallpegeldiagramm Bockhorn 6a s. hier (pdf), Schallpegeldiagramm Bockhorn 31 s. hier (pdf).

Am 30.10.2012 findet bei der Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Verden, in Verden ein "Runder Tisch" i. S. eines Informationsaustausches auf Veranlassung von Herrn MdB Grindel statt (s. oben). Gesprächsprotokoll s. hier (pdf). Das Gesprächsprotokoll gibt den derzeitigen Sachstand wieder (es wird neu gerechnet; Lärmschutzwand oder -wall scheiden aus Expertensicht aus, weil nicht effektiv; als einzig effektive Maßnahme kommt scheinbar nur "Flüsterasphalt" in Frage ggf. in Kombination mit Geschwindigkeitsbegrenzung; wenn Ergebnisse der Neuberechnung vorliegen, weiteres Gespräch). 

Die Walsroder Zeitung berichtet am 02.11.2012 über das Informationsgespräch am 30.10.2012 bei der Landesbaubehörde in Verden. WZ-Artikel s. hier (pdf).

Unterstützende Stellungnahme der Stadt Walsrode zur Planfeststellung vom 02.11.2012: Die Stadt hält es für dringend erforderlich, die Ortschaften entsprechend ihrer tatsächlichen Nutzung als Wohngebiete einzustufen und ihnen eine höhere Schutzwürdigkeit einzuräumen. Nur durch aktive Schallschutzmaßnahmen (hier: "Flüsterasphalt" = OPA) könne dem gesteigerten Schutzanspruch der Menschen Rechnung getragen werden. Dies sei auch verhältnismäßig, da der Gesundheit und der Lebensqualität der Einwohnerschaft der Ortschaften eine weit aus größere Bedeutung beizumessen sei als den Belangen des Bundes bzw. des Landes am Ausbau der A 7. Schreiben der Stadt Walsrode an die Nieders. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg s. hier (pdf).

Im Januar 2013 geht mir die Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf die Anfrage von Herrn MdB Klingbeil, SPD, vom 15.10.2012 (s. o.) zu. Die Antwort von Staatssekretär Ferlemann, die vom 20.11.2012 datiert, gibt leider zu nicht allzu viel Hoffnung Anlass. Aber lest selbst hier (pdf).

Am 04.04.2013 weiteres Gespräch bei der Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden (vgl. o. Eintrag unter dem 30.10.2012). Teilnehmer u. a. Herr Gerken (Leiter der Behörde), Herr MdB Grindel, Herr MdB Klingbeil, Frau MdL Twesten, Frau Bürgermeisterin Lorenz sowie die 3 OV von Krelingen, Westenholz und Bockhorn. Wie zugesichert, hat die Behörde ein ergänzendes Schallschutzgutachten in Auftrag gegeben. Für Bockhorn und Krelingen sollte neu "gerechnet" werden. Dabei sollte von Bockhorn und Krelingen als reine Wohngebiete mit höherer Schutzbedürftigkeit gegenüber Mischgebieten (= "schärfere" Grenzwerte!) ausgegangen werden. Herr Gerken erläutert die Ergebnisse. Bockhorn: Würde Bockhorn als Wohngebiet statt als Mischgebiet klassifiziert, gäbe es 9 Grenzwertüberschreitungen (sonst 0). Die Überschreitungen wären ausschließlich nachts. Die max. Überschreitung läge bei +2,3 dB(A). Aktive Lärmschutzmaßnahmen wären nur wirksam, wenn sie eine Lärmreduzierung von mind. 3 dB(A) bewirkten. Theoretisch in Frage käme unter diesem Aspekt eine Lärmschutzwand von 5 m Höhe und 1,7 km Länge, Kosten = 4,0 Mill. € kapitalisiert (= Herstellungskosten inkl. Unterhaltung). Außerdem in Frage käme Offenporiger Asphalt (OPA) über alle Fahrbahnen auf einer Länge von 2,8 km, Kosten = 4,8 Mill. € kapitalisiert. In beiden Fällen kämen noch Kosten für die verpflichtenden landschaftlichen Ausgleichsmaßnahmen hinzu. Fazit: Die Kosten für den Lärmschutz stünden außer Verhältnis zum Effekt. Bei diesen Summen bestehe kein Spielraum. Der Bundesrechnungshof würde die mit Blick auf die gegebene Rechtslage - Bockhorn sei tatsächlich Mischgebiet - freiwilligen Mehrausgaben niemals "durchgehen lassen". Eine Geschwindigkeitsbeschränkung als weitere mögliche Option, sollte sie etwas bringen, müsste sich auf LKW als die größten Lärmverursacher beziehen. Der Berechnung liege eine LKW-Geschwindigkeit von durchschnittlich 80 km/h zugrunde. Die Geschwindigkeit müsste auf 60 km/h reduziert werden. Das sei politisch nicht durchsetzbar. Positiv: Die Autobahn befinde sich derzeit in einem sehr schlechten Zustand. Auch das sei mit ursächlich für die Lärmbelastung. Nach dem Ausbau führe die neue, ebene Oberfläche zu einer Lärmreduzierung um rd. 2 dB(A). Der Ausbau erhöhe außerdem die Verkehrssicherheit (weniger Unfälle, weniger Staus). Geplanter Baubeginn: 2. Halbjahr 2014.

Erwiderung der Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vom 19.07.2013 auf unsere im Planfeststellungsverfahren unter dem 15.10.2012 und ergänzend unter dem 30.10.2012 geltend gemachten Einwendungen (s. o.) s. hier (pdf). Die Erwiderung ist mir mit Schreiben vom 22.04.2014 übersandt worden. Unsere Einwendungen werden wie erwartet vollständig zurückgewiesen. Am 20.05.2014 findet hierzu noch ein sog. Erörterungstermin statt.

20.05.2014: Erörterungstermin (s. o.). Ich habe den Termin wahrgenommen und vom Anhörungsrecht Gebrauch gemacht. Vgl. dazu das Protokoll hier (pdf).

Mit Schreiben vom 24,08,2015 wird mir der Planfeststellungsbeschluss vom 04.08.2015 übersandt. Überraschendes liefert das 83 Seiten starke "Werk" zwar nicht mehr, ist aber trotzdem ganz interessant zu lesen. Interessierten leihe ich das Pamphlet gerne aus. Für alle, die sich nur für den Aspekt "Verkehrslärm" interessieren, sollte der folgende Auszug hinreichend sein. Meine Einwendungen sind unter "Einwender E 2" beschieden. Auszug s. hier (pdf). Eine Klage gegen den Beschluss, die innerhalb von 1 Monat nach Zustellung möglich wäre, beabsichtige ich (als Einwender) nicht zu erheben. Damit ist das Verfahren, soweit unsere Ortschaft i. S. Lärm im Zuge des Autobahnausbaus betroffen ist, abgeschlossen.


Projekte


Zu nachfolgenden laufenden Projekten s. auch untenstehende Protokolle der Ortsversammlungen, ebenfalls zu den inzwischen abgeschlossenen Projekten (Spielplatz, Dorfplatz, Glockenturm).

Neugestaltung des Friedhofes (anonyme Urnenbestattungen im "Friedpark")

Auf der letzten Ortsversammlung am 19.07.2012 hat es hierzu eine Vorabstimmung gegeben (vgl. nachstehendes Protokoll). Über eine Online-Befragung (E-Mail-Verteiler) und einen Aushang im Schaukasten habe ich zur weiteren Meinungsäußerung bis zum 31.08.2012 aufgerufen. Jeder Bockhorner / jede Bockhornerin hatte somit die Möglichkeit, seine / ihre Meinung zu dem Thema zu bekunden. Rückmeldungen habe ich ausschließlich zugunsten von Alternative 1 ("Bäume fällen / anonyme Urnenbestattungen") erhalten (8 Stimmen). Das endgültige Ergebnis lautet damit:

Alternative 1 (Bäume fällen): 23 Personen, Alternative 2 (Bäume stehen lassen / vorerst nichts tun): 8 Personen

Das (eindeutige) Votum des Dorfes habe ich inzwischen an die Stadt Walsrode (Friedhofsverwaltung) übermittelt, die Genehmigung für das Fällen der Bäume und die geplante Neugestaltung ist von dort bereits erteilt worden (am 05.09.2012). Ich werde jetzt mit Klaus Vajen sprechen und hoffe, dass er noch einmal bereit ist, sich hier einzusetzen und so der Dorf- bzw. Friedhofsgemeinschaft die kostengünstigste Lösung zu gewährleisten. Zu gegebener Zeit werde ich weiter berichten.

Klaus Vajen teilt auf der Ortsversammlung am 14.02.2013 mit, sich um die zur Neugestaltung noch notwendigen Baumfällungen zu kümmern.

2015: Bäume sind inzwischen gefällt, Baumstubben entfernt. Die weitere Planung kann erfolgen.

2016: In der Zeit von April bis Juni legt die Dorfgemeinschaft in ca. 300 Stunden Eigenleistung die Fläche für anonyme und teilanonyme Urnenbestattungen an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Die Stadt hat die Freigabe für die neue Bestattungsform inzwischen erteilt. Der Sachaufwand i. H. v. insges. rund 3.200,- € (ohne Kosten Baumfällarbeiten) wurde komplett durch Spenden finanziert. Auch das eine tolle Leistung! Die WZ berichtet am 30.06.2016 über die Aufwertung unseres Friedhofs, s. hier (pdf). Kostenübersicht Neugestaltung Friedhof s. hier (pdf).

Quartiersentwicklung / Wohnen im Alter

Die allermeisten Menschen möchten so lange es geht zuhause wohnen bleiben - auch hier auf dem Land - und möglichst nicht in ein Pflegeheim umziehen müssen. Manchmal geht es aber leider nicht anders, weil auch die Alternativen fehlen, z. B. hinreichend barrierefreier Wohnraum, unterstütztes, betreutes Wohnen, Pflege-Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenwohnen. Ich habe die jüngsten Zeitungsberichte in der WZ über die Stadtentwicklung Walsrodes, in denen leider wenig bis gar nicht die Rede war von einer Quartiersentwicklung im Sinne auch der älteren und hilfebedürftigen Einwohnerinnen und Einwohner, zum Anlass genommen, unserer Bürgermeisterin Frau Spöring einen Brief zu schreiben, um auf die Bedarfe der Älteren aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren. Mein Schreiben an Frau Spöring s. hier (pdf). Frau Spörings Antwort s. hier (pdf).


Protokolle


Protokoll der Ortsversammlung vom 10.11.2016: Protokoll laden (pdf)

Protokoll der Ortsversammlung vom 29.04.2014: Protokoll laden (pdf)

Protokoll der Ortsversammlung vom 14.02.2013: Protokoll laden (pdf)

Protokoll der Ortsversammlung vom 19.07.2012: Protokoll laden (pdf)

Protokoll der Ortsversammlung vom 22.09.2011: Protokoll laden (pdf)

Ortsversammlung vom 19.08.2010: kein Protokoll erstellt

Ortsversammlung vom 12.05.2009: kein Protokoll erstellt